Mittwoch, 24. August 2011

Der erste Monat ist rum


So jetzt kann ich wirklich sagen, ich bin seit einem Monat hier. Ich bin dankbar dafür das alles erleben zu dürfen und die Zeit hier zu verbringen. Der Monat ging auch unglaublich schnell rum. Und was man alles in so einem Monat erlebt hat kaum zu fassen.  Fassen wir mal zusammen. Vor einem Monat sind wir Volontäre gelandet, wir hatten 2 Wochen in denen wir ein Vorbereitungsseminar hatten und auch einfach mal Zeit hatten sich die Umgebung ein wenig anzuschauen, dann noch eine Woche Arbeit und zum Schluss der Ausflug.
Ich Moment muss ich sagen, bin ich noch froh, dass es wirklich nur ein Jahr ist. Ich hätte nicht erwartet, dass ich so oft an zu Hause denke, an meine Familie und Freunde. Natürlich ist es hier auch sehr schön, aber ist einfach so, dass man nicht in seiner gewohnten Umgebung ist. Und das verunsichert natürlich auch. Dazu kommt, dass ich noch nie so lange von zu Hause weg war. Wenn man abgelenkt ist, vergeht ein Tag wie im Flug, doch sobald man Zeit für sich hat, nachdenken kann oder vllt. auch mal nach Hause Kontakt hat, fällt es einem schon schwer.  Ich freue mich schon jetzt unheimlich auf meine Familie, wenn sie mich dann in weiteren 6 Monaten besuchen kommen. Und ganz ehrlich jetzt sind es ja auch nur noch 11 Monate. Wenn man Weihnachten vorbei ist, man sich richtig eingelebt hat, weiß wie alles funktioniert und einfach hier sich ein Leben aufgebaut hat, dann denk ich, will man den Tag gar nicht wahr haben,  an dem es heißt Abflug nach Deutschland. Doch bis dahin, ist es noch Weile. 

Welche Gedanken ich mir mache? Meistens sind es so Gedanken wie, wenn ich wieder zurück bin, dann will ich das und das machen. Oder einfach zu wissen, was zu Hause so geht. Man denkt immer zu Hause hat sich die Welt verändert, das ist wahrscheinlich nicht mal der Fall, klar verändern sich ein paar Dinge aber nicht alles. Das Grundsätzliche ist gleich geblieben. Und wenn man so hört, was die Freunde jetzt gerade machen oder machen werden. Das verpasst man leider alles. Klar verpassen auch sie unheimlich viel in meinem Leben, doch so habe ich es mir ausgesucht.
Naja soweit so gut. 

Das wär es dann jetzt erst einmal von mir.
  
Ich freue mich euch alle in 11 Monaten wieder in den Arm schließen zu können. 

Bis dahin haltet die Ohren Steif

Ihr hört von mir, euer Sebastian.

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